14.10.2018 16:00 0 Kommentare

Besondere Inhaltsstoffe in der Kosmetik – Teil 5: AHA-Säuren

Die sogenannten AHA-Säuren finden in der Kosmetik zahlreiche Einsatzbereiche. Viele der AHA-Säuren entstehen auf natürlichem Wege aus Fruchtsäuren oder Pflanzen und haben sowohl auflösende als auch zellbindende Eigenschaften. AHA steht dabei für „Alpha Hydroxy Acids“, also „Alpha-Hydroxycarbonsäuren“. Dieser Name ist durch die spezifische Struktur entstanden, denn neben der Säuregruppe in der „Alpha-Position“ gibt es eine Alkoholgruppe, die „Hydroxylgruppe“. Anhand dieser Zusammenstellung entstand die Abkürzung „AHA“.

Die Gewinnung und Wirkung von AHA-Säuren

Die bekanntesten AHA-Säuren sind Apfelsäure, Buttersäure, Glycolsäure, Isozitronensäure, Mandelsäure, Milchsäure, Weinsäure und Zitronensäure. Gewonnen werden die Säuren aus beschriebenen Früchten und Pflanzen. In der Kosmetik werden diese dann in verschiedenen Konzentrationen eingesetzt. Geringere Konzentrationen bis 5 Prozent werden für den alltäglichen Gebrauch empfohlen, während sich Konzentrationen bis zu 10 Prozent für Kuren und Intensivbehandlungen eignen. In professioneller Anwendung, beispielsweise bei Kosmetikfachleuten, können auch Werte von bis zu 70 Prozent vorkommen.
AHA Säuren gelten als Geheimwaffe für verhornte oder alte Haut. In der Regel läuft die Abstoßung alter und Bildung neuer Hautzellen automatisch ab. Ist dieser Regenerationsprozess jedoch gestört, können AHA-Säuren die Hautbildung gezielt unterstützen. Durch die abtragende Wirkung der Säuren werden Verhornungen und kleine Narben beseitigt und junge, frische Haut kann sich Ihren Weg an die Oberfläche bahnen. Auch finden sie in der Bekämpfung von Akne, Fältchen und Mitessern Anwendung. Weitere positive Effekte sind, dass Alters- und Sonnenflecken aufgehellt und der Feuchtigkeitshaushalt gesteigert werden.

AHA-Säuren in der Kosmetik: In diesen Fällen sollten Sie sie verwenden

Um die Wirkung von AHA-Säuren an Ihrem individuellen Hauttyp zu testen, sollten Sie die Anwendung vorerst auf eine kleinere Hautpartie begrenzen. Denn bei empfindlicher Haut ist Vorsicht geboten. Durch den Säuregehalt sind Rötungen, Blasen oder ein brennendes Gefühl auf der Haut möglich. Auch bei Hauterkrankungen, wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, sollten AHA-Säuren wenig bis gar nicht verwendet werden. Außerdem ist zu bedenken, dass die Haut durch die abtragende Wirkung der Säuren weniger gut geschützt ist. Die geschälte Hautoberfläche sollte daher, besonders im Sommer, mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen gepflegt werden.

Auf der sicheren Seite ist man mit Kosmetik-Produkten in geringen Konzentrationen. Häufig werden AHA-Säuren außerdem mit besänftigenden Wirkstoffen, wie Urea oder Kamille, kombiniert, um einen schnellen Wiederaufbau der Haut zu gewährleisten.


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