21.06.2020 14:49 0 Kommentare

Besondere Inhaltstoffe in der Kosmetik – Teil 22: Babassuöl

Gewonnen wird das Öl aus der Frucht brasilianischen Babassupalme. Die zirka 10 bis 12 cm lange, braun-marmorierte Frucht ähnelt einer Kokosnuss. Viele Bestandteile der Palme lassen sich verwenden, der wichtigste Teil ist aber die Nuss.

Aus den Samen der Nuss wird das Babassuöl gewonnen. Im Originalzustand hat das Öl eine Konsistenz, ähnlich wie Talg und riecht dabei nussig. Raffiniert ist das Öl weiß und geruchlos, unraffiniert gelblich-weiß. Unraffiniertes Öl muss durch Filterung von Schmutzpartikeln befreit werden. Naturbelassen, ist das  Babassuöl goldgelb, nussig duftend, bei Temperaturen unterhalb von 24 Grad fest.

Inhaltsstoffe

Babassuöl ähnelt Kokosöl, bei unter 24 Grad mit eher fester Konsistenz. Der wichtigste Inhaltsstoff ist Laurinsäure (35 bis 55%), eine mittelkettige Fettsäure die auch in Kokosöl enthalten ist. Diese Säure wirkt entzündungshemmend bzw. hat eine antimikrobielle Wirkung. Hinzu kommen gesättigte Fettsäuren, wie Myristinsäure, Oleinsäure, Linolsäure, die für eine gute Haltbarkeit sorgen, sowie Capryl- und Capronsäure. Diese letzteren zwei Säuren sind dafür verantwortlich, daß das Öl sich sehr gut auf der Haut verteilen lässt, dabei gut einzieht und sich angenehm anfühlt.

Verwendung

Neben der Nutzung in der Küche, ist in Summe das Öl damit prädestiniert für die Verwendung in der Kosmetik und findet dort häufig Verwendung.
Wird naturbelassenes (unter 24 Grad festes) Babassuöl auf die Haut aufgebracht und auf Körpertemperatur erwärmt, dann schmilzt es und erzeugt ein seidig weiches Hautgefühl.

Die Kombination mit der schnellen Aufnahme, auch in tiefere Hautschichten, ist gerade in der Gesichtspflege ein großer Vorteil. Es gibt keinen fettigen Film auf der Haut und auch den unteren Hautschichten wird Feuchtigkeit gespendet. Insbesondere trockene Haut ist hier sehr dankbar.

Durch die entzündungshemmende Wirkung eignet sich das Öl bzw. darauf basierend Produkte aber auch zur Pflege unreiner Haut.

Ein weiterer Anwendungsbereich ist, ähnlich wie beim Kokosöl, die Haarpflege. Geschädigte Strukturen können geglättet, Haarfasern gestärkt und der Glanz verbessert werden.

Anwendung

Das Öl kann u.a. pur angewendet werden. Weiterverarbeitet zu einer Salbe (mit einem passendem Duft) kann daraus eine Creme hergestellt werden. Hierzu ist das Öl lediglich leicht zu erwärmen und der gewünschte Duft (in Form eines ätherischen Öles) einzurühren. Nach Abkühlung kann die Creme verwendet werden.

Die einfachste Form ist natürlich der Erwerb eines passenden Kosmetikprodukts, wie z.B. dem X4 Skin Serum von Goldheit.

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